Von Schulsachen bis Rollstühlen: Hilfsgüter für Rojava

Die Not in Rojava ist kaum vorstellbar. Ein Jahrzehnt Krieg hat tiefe Spuren hinterlassen: zerstörte Städte, gesprengte Kirchen, Millionen Vertriebene und Menschen, die kaum noch Hoffnung haben, dass sich ihre Situation verbessert.

„Wie lange soll das noch weitergehen, wir können nicht mehr.“ – diesen Satz hört Rainer während seines Aufenthalts immer wieder.

Umso wichtiger ist es, dort ganz konkret zu helfen:

  •  Schul- und Spielsachen aus unserem Hilfstransport wurden größtenteils an Kinder im Flüchtlingslager Camp Talaa verteilt. In dem Lager mit mehr als 10.000 Menschen fehlen die Mittel für Bildung. Dabei ist Bildung ein Menschenrecht – und eröffnet gerade diesen Kindern wichtige Zukunftsperspektiven. Weitere Spielsachen und Schulmaterial gingen an Waisenhäuser und Kinderkrankenhäuser.
  •  Mehr als 100.000 Windeln wurden an die Geburtenstation einer Armenklinik in Amuda übergeben. Von dort werden sie an die ärmsten Familien weitergegeben.
  • Und dann gibt es auch Farbe – im wahrsten Sinne des Wortes: Das Orchid Team möchte mit Kunst im öffentlichen Raum die Stimmung im Land verändern. Aus den 400 Litern Farbe, die wir dank eurer Spenden zur Verfügung stellen konnten, entstehen nun nach und nach Wandbilder, die das Stadtbild von Qamishli positiv prägen.

Besonders bedrückend war für Rainer die Verteilung im Kinderkrankenhaus von Qamishli. „Wir haben Schul- und Spielsachen an Kinder verteilt, die unter Thalassämie leiden. Diese Blutkrankheit wäre prinzipiell heilbar, aber das Geld für eine Stammzellentherapie hat hier niemand.“

Dass die Arbeit der Karawane in Rojava wahrgenommen und geschätzt wird, zeigt auch ein Interview mit unserem Karawani beim größten Radiosender der Region, Arta FM.

Hilfe kann vieles sein: etwas zu lernen, etwas zum Spielen, eine Windel für ein Neugeborenes – oder ein buntes Bild an einer grauen Hauswand.
Danke für eure Solidarität und Unterstützung für die Menschen in Rojava.

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